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Unterm Strich – Teil 1

Die letzten Stunden im Chateau Fougerette sind angebrochen. Morgen reise ich zurück in die Schweiz. Die vergangenen neun Wochen waren intensiv, abenteuerlich und mit so manchen Herausforderungen gespickt. In meinem Gepäck sind eine Menge Erinnerungen – hier ein kleiner Überblick:

9539ff5cfcc41d581b612cb47d5f1bcd ein Küsschen für die Fotografin

Meine verschütteten, handwerklichen Talente kamen zum Vorschein. Ich lernte Fenster renovieren und Rosen richtig schneiden, malte Wände, zupfte Unkraut, half in der Küche und im Garten.

Foto-2 Kitten eines grossformatigen Fensters

Foto 20 Rosen schneiden

P1020206 ernten

Ich lernte einen Haufen Menschen kennen, woraus so manche neue Freundschaft entstand. Tinka, die Experimentierfreudige (Blog vom 23.8.2014) und Andy mit dem grossen Herz (Blog vom 21.9.2014) durfte ich porträtieren. Sie haben einen bleibenden, positiven Eindruck bei mir hinterlassen, den ich gerne an meine Leser und Leserinnen weitergeben möchte.

P1020926 Andy B.

P1020241 Tinka

Wir machten Ausflüge zusammen und ich unternahm alleine wunderschöne Fahrradtouren in der näheren Umgebung.

P1020652 Wandern im Nationalpark Morvan

Foto-40 mit dem Velo einfach drauflos

Jeden Morgen vor dem Frühstück, wenn die meisten noch schliefen, besuchte ich „meine“ alte Eiche am Weiher und übte Shibashi. An manchen Tagen nahmen andere Schlossgespenster daran teil, was immer ein besonderes Erlebnis war.

P1020890 im Schutz der Shibashi-Eiche

Der Sonntag-Morgen war immer ein highligt für mich: ich fuhr im Morgengrauen mit dem Fahrrad zum Bäcker und holte Brötchen für meine „Schlossgspänli“.

Foto-50 auf zum Bäcker in Etang

Das Wetter hat es besonders im September gut gemeint mit uns … bei meinem Ruf als Regenmacherin ein Wunder!

P1020812 Fougerette im Sonnenschein

Es gab aber auch Momente, da hingen ein paar dunkle Wolken über mir. Ich legte mich nämlich mit meinen Eigenheiten und Macken an (siehe Blog vom 28.9.2014). Aber auch das gehört dazu, wenn man seinen Platz in einer grossen, sich ständig verändernden Wohngemeinschaft sucht und wenn man den bekannten Alltag für eine längere Zeit hinter sich lässt.

P1030031 Blick in 100 Spiegel

Nun bin ich bereit für den zweiten, ruhigeren Teil meiner Auszeit und bin im wahrsten Sinne des Wortes reif für die Insel. Ich freue mich auf La Gomera!

An dieser Stelle möchte ich euch allen danken fürs Lesen und Mitverfolgen meiner Erlebnisse. Rückmeldungen freuen mich sehr, ganz besonders, wenn ich sehe, dass meine Geschichten persönliche Nachdenkprozesse bei den Lesern und Leserinnen hervorrufen.

 

 

*** ende ***

© Text und Fotos: Barbara Sorino

Anmerkung zu den Fotos: aus Datenschutzgründen poste ich nur wenige Fotos mit anderen Menschen. Ich bitte deshalb um Verständnis, dass auf den meisten Fotos nur ich abgebildet bin 🙂

 

 

 

  1. Ruth #

    War äusserst interessant, deine Texte mit den vielen Eindrücken und Informationen zu lesen. Deine Kreativität hat mich beindruckt. Alles gute für den nächsten Schritt. Que te vayas bien! con muchos saludos

    13. Oktober 2014

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